Missio Canonica


Wer nach Abschluss des Theologiestudiums und der pädagogischen Zusatzausbildung (Referendariat) oder nach einem anderen gleichwertigen Abschluss einen Lehrauftrag als katholische Religionslehrerin / katholischer Religionslehrer in der Erzdiözese Freiburg übernimmt, muss hierzu in besonderer Weise durch den Erzbischof beauftragt werden. Diese geschieht durch die feierliche Überreichung der Missio canonica (= kirchlichen Lehrbeauftragung).

Bei der Beantragung der Missio canonica gibt die / der Religionslehrer/-in das Versprechen ab, den Religionsunterricht in Übereinstimmung mit der Lehre der katholischen Kirche zu erteilen. Gemäß dem Beschluss der Synode der deutschen Bistümer von 1974 gilt für die Religionslehrkraft, dass sie "in der persönlichen Lebensführung die Grundsätze der Lehre der katholischen Kirche" beachtet. Erwartet wird die auf Taufe und Firmung gründende Bereitschaft, den schulischen Dienst in christlicher Verantwortung zu übernehmen. Bei Verheirateten wird die kirchliche Eheschließung und die katholische Taufe der Kinder vorausgesetzt. Während des Vorbereitungsdienstes (Referendariat) wird auf Antrag eine vorläufige Unterrichtserlaubnis erteilt.

Quelle: Website des erzbischöflichen Ordinariat Freiburg
http://www.ordinariat-freiburg.de/124.0.html

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